Road to Russia 2018 - Karibik und Guyanas


Curacao







09. Juni 2015               Willemstad


Nach ruhiger Nacht im Hostel, gabs erstmal ein Frühstück bevor der Vormittag dazu genutzt wurde sich schonmal die Tourist Card für Suriname zu holen. Da ich plante über den Landweg von Guyana aus nach Suriname zu reisen und ich somit nicht über ein Flugticket verfügte, verweigerte mir das Konsulat in Amsterdam, sowie auch der Tourist Card Schalter am Schipol Airport die Ausstellung der Karte im Vorfeld. Auch gut, dann hol ich sie mir halt woanders...

Nachdem man dann hier das Konsulat in Willemstad telefonisch kontaktiert hatte, brach man per Minibus dahin auf, wo dem Konsul auch der Flug nach Guyana und der Weiterflug von dort nach Barbados aureichten.

Mit einem Beleg der Kontonummer musste dann in der nahgelegenen MCB Bank 25 $ eingezahlt werden, bevor man mit der Quittung dafür wieder zurück ins Konsulat schlenderte. Hier wurden dann noch fix 2-3 Sachen vom Konsul in den PC eingegeben und die Tourist Card war im Sack.




Von hier aus gings direkt weiter schonmal am Nationalstadion schauen, ob für das morgige Spiel alle Zeichen auf GO standen. Beim nebenan liegendem Fußballverband schonmal das bestellte Ticket abgeholt, gings zurück in die City.




Hier dann einen ersten Rundgang durch das schöne Zentrum gestartet, bevor man den Abend gemütlich an der Poolbar verbrachte.















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10. Juni 2015             Willemstad


Heute also Matchday in der WM Qualifikation für Russia 2018. Doch bevor es am Abend zum Stadion ging, wurde der Tag ganz relaxt am Mambo Beach verbracht. Netter Strandabschnitt etwas östlich von Willemstad gelegen, wo etliche Bars, Geschäfte und Restaurants die Promenade säumen.





Hier bis in den Nachmittag im Meer geplanscht, gings via Otrabanda Busbahnhof zum Ergilio Hato Stadion in den Norden der Insel.


                                                                

                                                                              Curacao  -  Cuba

                                                                          Stadion Ergilio Hato

                                                         World Cup Qualification Russia 2018



Gut 1 1/2 Stunden vor Kickoff am Ground eingetrudelt, fuhr zeitgleich auch der Mannschaftsbus von Curacao am Stadion vor. Nein es war kein nobler Reisebus wie in Europa, sondern ein alter Amerikanischer Schulbus, welcher rundherum bunt angemalt war und eher an Bob Marleys Tourbus erinnerte.

Klimaanlage war auch unnötig, da es eh keine Fenster im Bus gab und man somit auch besser die ohrenbetäubende Musik von innen hörte. Ob sich Trainer Patrick Kluivert seinen Trainerjob hier so im Vorfeld vorgestellt hat, wage ich stark zu bezweifeln...

                                           




Die Ankunft beider Teams somit erfolgreich begutachtet, gings rein in den 15.500  Zuschauer fassenden Ground welcher auf beiden Längsseiten eine Überdachung und Betonstufen in den Kurven besitzt.

Bereits am Vortag gingen die letzten Restkarten beim Verband über die Theke und man vermeldete heute voller Stolz "sold out".










Pünktlich um 20 Uhr liefen dann beide Teams auf dem Kunstrasenspielfeld unter dem Beifall der Fans ein. Leider lagen auf jedem Sitz aufblasbare Klatschpappen, sodaß an Stimmung nicht zu denken war und nur 90 Minuten stupide mit den Dingern gelärmt wurde.









Beide Teams heute auf Augenhöhe mit leichten Vorteilen für die Mannschaft aus Cuba, welche sich mit dem 0-0 eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in Havanna erspielte.

Nach dem Spiel ging dann rund ums Stadion nicht mehr viel  und somit streunte man etwas vom Ground weg, wo man später einen Minibus zurück ins Zentrum erwischte.

Zurück im Hostel dann noch den neuen Zimmerkollegen aus Basilien begrüßt, gings kurz nach Mitternacht in die Federn.


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11. - 12. Juni 2015               Willemstad


Heute wurde mal etwas länger geschlafen und der Tag ganz in Ruhe verbracht. Nach leckerem Frühstück am Hostelpool, startete man zu einem zweiten kleinen Rundgang durch Willemstad. An der schönen kleinen Kirche und dem CURACAO Schriftzug vorbei gings auch mal an den Megapier, wo die Kreuzfahrtschiffe vor Anker gehen. 

 







Auch heute war wieder ein Dampfer angekommen und man streunte mal durch das Ankunftscenter Rif Fort. Hier alles auf die Kreuzfahrttouris zugeschnitten, mit allen Amerikanischen Läden die man kennt. Die fliegenden Händler, welche ihre Stände nur aufbauen wenn ein Schiff anlegt, versuchten den üblichen Souvenirmüll an die Leute zu bringen und auf einer kleinen Bühne wurden Karibische Klänge angestimmt.

Herrlich zu sehen wie alle Leute wie wild von Bord stürmen, keinerlei Auge für die Umgebung haben und nur heilfroh sind das sie endlich wieder WIFI Empfang haben. An Bord sind sie wohl zu geizig für die überteuerten Preise dafür zu zahlen und somit steht ein Großteil an Land dann in den Ecken rum wie Internetabhängige Junkies...

Nach 7 Stunden Aufenthalt rund 800 m vom Boot entfernt, darf man dann zu Hause erzählen wie schön doch Curacao war... Lächerlich!

 




Für heute genug gesehen, wurde der Rest des Tages am Hostelpool  verbracht wo sich die üblichen Leute von den Zimmern einfanden. Bei netten Gesprächen verging der Abend wie im Flug und alle verschwanden in den Betten.


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Am letzten Tag in Curacao sollte es nochmals an den Beach gehen. Traumwetter und wie jeden Tag 32 Grad sorgten für beste Laune und man entschied sich heute für den Daaibooi Beach. Da einem der Mambo Beach doch etwas zu touristisch angelegt war, gings heute mal an den öffentlichen Strand gut 30 Busminuten von Willemstad entfernt.

An der letzten Bushaltestelle in Sint Willibrordus wird man an der Kirche raus gelassen, von wo aus man dann nochmals 30 Minuten zu Fuß zurück legen  muss bevor man an der netten kleinen Bucht ankommt.






Hier geht dann alles viel ruhiger zu, mit einer kleinen Beachbar unter Palmen am Korallensandstrand. Wasser auch hier absolut top und mit der Schnorchelausrüstung gings einmal rund um die Korallen.

Die Beachbar hatte dann sogar holländische Frikandel Spezial mit Frietjes im Angebot, auf welche man natürlich nicht verzichten konnte.





Bis 17 Uhr verweilte man am Beach und schlenderte dann gemütlich zurück zum Busstop, von wo es zurück ins Hostel ging. In der City gabs später noch ein Abendessen und danach heute mal was früher in die Federn, da es morgen früh dann weiter geht gen Aruba und Guyana.


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hier geht es weiter zum Teil III der Tour, nach Aruba