Der Süden Afrikas ruft...


Südafrika






05. Februar  -  07. Februar 2014               Frankfurt - Johannesburg


Per ICE erreichte man am Abend den Frankfurt Airport, von wo aus um 21.50 Uhr der Lufthansa Airbus A 380 zu seinem 10 stündigen Flug nach Johannesburg aufbrach.




Nach einem Abendessen über den Wolken und zwei Filmen später, schlief man irgendwo über Afrika ein und wachte auch erst zum Frühstück wieder auf.



Johannesburg



Pünktlichst dann auf dem OR Tambo International Airport gelandet und nach schneller Einreise den Leihwagen für die nächsten Tage in Empfang genommen. Danach fix Geld gezogen ( 15 Rand = 1 € ) und ab zum Auto. In gut 30 Minuten gings von hier in den Stadtteil Randburg, wo im Sleeks Hostel eingecheckt wurde.

Nettes Hostel mit Parkplätzen im Innenhof sowie einem schönen Garten inklusive Pool. Im 6 er Zimmer war man dann auch schön alleine und entspannte den ersten Tag gemütlich am Pool.




Am Freitag gings dann nach dem Frühstück in die Innenstadt von Johannesburg, um diese mal zu erkunden. Auto sicher im Parkhaus verstaut, steuerte man zuerst mal das Carlton Centre an, wo sich im 50. Stock die Aussichtsplattform " Top of Africa " befindet.




Für gerade mal 15 Rand gehts per Aufzug nach oben, von wo man einen ersten Überblick über die Stadt bekam.

Im Zentrum erblickt man dann etliche Hochhäuser und nebenan sofort das Ellis Park Stadium mit angrenzendem Leichtathletik Stadion. Im Südwesten schaut man bei klarem Wetter hinüber nach Soweto bis hin aufs FNB Stadium.





Wieder unten angelangt schlenderte man mal die Commissioner Street entlang bis zur schönen City Hall. Direkt gegenüber liegt das alte Postamt, welches heutzutage nicht mehr genutzt wird.

Von hier aus weiter in den Stadtteil Newtown, welcher allerlei Museen und Theater bereit hält. Hier findet man ebenfalls die Nelson Mandela Bridge, welche seit dem Jahre 2003 die Stadtteile Braamfontein und   Newtown miteinander verbindet.









Durch ein paar Einkaufsstraßen streunte man zurück ins Zentrum, wo es noch zum Essen ging. Am Spätnachmittag dann alles gesehen machte man sich auf zum ersten Spiel der Tour.



                                                  F.C. Kathorus  -  All African Stars F.C.

                                                                 Huntersfield Stadium

                     


In der South African Second Division waren in der Region Gauteng zwei Spiele angesetzt und man entschied sich für die Partie im Huntersfield Stadium.
In gut 20 Minuten erreichte man den Ground in Katlehong, etwas außerhalb von Johannesburg.



Der Ground faßt 15.000 Zuschauer, ist rundherum mit Sitzschalen versehen und kommt ohne Überdachung daher.








Rund 70 Zuschauer hatten sich zum Anpfiff bei freiem Eintritt eingefunden und sahen ein spannendes Spiel, welches am Ende mit 2-4 an die Gäste ging.







Nach dem Spiel ging es gemütlich zurück ins Hostel, wo am Pool noch ein paar Castle Beers eingenommen wurden. 


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08. Februar 2014              Johannesburg


Am heutigen Samstag standen direkt 2 Spiele auf dem Programm und so verblieb man bis Mittag am Pool, bevor man in den Stadtteil Dobsonville in Soweto aufbrach.


                                                Moroka Swallows F.C.  -  AmaZulu F.C.

                                                                    Dobsonville Stadium
   
   
Um 15.30 Uhr war hier im 24.000`er Ground Anpfiff zur Premier League Begegnung Moroka Swallows FC - AmaZulu FC. Das Stadion wurde 1975 eröffnet und kommt nach einer Renovierung 2009 heutzutage recht modern daher.





Auf der Hauptseite präsentiert sich eine doppelstöckige Tribüne und rundherum gibts einen Rang Sitzschalen zu bestaunen.

Bei herrlichem Wetter und Eintrittspreisen von 40 Rand kamen gerade mal 800 Zuschauer zum Kick, welche sich größtenteils im Schatten der Hauptseite aufhielten.







Die Heimfans hatten sich auf dem rechten Teil der Tribüne niedergelassen und ein 30 Mann Mob supportete von dort mit Capo im Bademantel.

Selbst 30 Gästefans waren aus Durban angereist, welche ebenfalls etwas Stimmung machten. Das Spiel selber war ein übles Gebolze, welches man sich nur schwerlich  anschauen konnte. Einen Sieger hatte die Partie nicht verdient, was auch die Teams einsahen und sich 0-0 trennten.






Von hier aus gings gemütlich den Soweto Highway entlang, bis man nach 20 Minuten am FNB Stadium vorfuhr. 


                                              Kaizer Chiefs F.C.  -  Black Africa F.C.

                                                                     FNB Stadium

                                                         CAF Champions League



In der Abendbegegnung der CAF Champions League trafen die Kaizer Chiefs aus Südafrika auf das Team Black Africa aus Namibia. Austragungsort war das 94.700 Zuschauer fassende FNB Stadium, welches zur Fussball WM Soccer City Stadium hieß.





Eine wuchtige Schüssel bietet sich einem beim Betreten des Grounds, welche mit 3 Zuschauerrängen und 2 VIP Logenrängen aufwartet. Satte 117 Logen wurden hier geplant und über 6.000 Business Seats eingebaut.







Tickets gabs auch hier für 40 Rand zum Einheitspreis und rund 4.000 Fans verliefen sich im weiten Rund. Aus Namibia waren 50 Fans angereist, welche zusammen mit den Heimfans saßen und gemeinsam zur gespielten Musik tanzten.









Spielerisch war es die erwartet klare Angelegenheit für die Hausherren, welche das Spiel locker mit 3-0 gewannen. Noch kurz mit den Fans gefeiert, verließ die Mannschaft das Feld und auch für mich gings zurück ins Hostel.

Hier direkt ins Etagenbett, da morgen bereits um 7 Uhr Abfahrt nach Swaziland ist.



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hier geht die Reise weiter nach Swaziland


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2. Aufenthalt in Südafrika



10. Februar - 11. Februar 2014                  Lobamba  -  Warner Beach  -  Pietermaritzburg


 
Heute verließ man Swaziland also schon wieder mit dem Tagesziel Warner Beach nähe Durban. Rund 6 Stunden waren dafür eingeplant und über die Motorways MR3 und MR8 durchkreuzte man Swaziland gen Süden.

Nach 1 1/2 Stunden über super Straßen musste man noch einigen Kühen und Ziegen ausweichen, aber dann war der Grenzübergang Lavumisa erreicht.





Hier war wie auch schon am Vortag am Grenzübergang Oshoek überhaupt nichts los und binnen 10 Minuten befuhr man wieder Südafrikanische Straßen. Unweit der Grenze gings dann auf den Highway 2, welcher einen immer der Küste entlang bis nach Warner Beach führte.

Hier gegen 13 Uhr aufgeschlagen, checkte man im Blue Sky Mining Backpackers, etwas oberhalb des Indischen Ozeans ein. Traumhafte Backpacker Lodge für 9 € im 6er Zimmer, mit Palmengarten und atemberaubender Aussicht aufs Meer.

Nach der langen Fahrt wurde sich erstmal im Pool erfrischt und die nette Brise auf der Sonnenterrasse genossen.






Ebenfalls wurde schonmal der Beach gespottet, welcher zwar leider über keinerlei Palmen verfügt, aber dennoch super sauber und gepflegt daher kommt.





Bei ein paar Castle Bieren und einem Abendessen klang der Abend mit den Zimmergenossen auf der Terrasse aus. 

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Mit nur 2 weiteren Travellern auf dem Zimmer hatte man eine geruhsame Nacht und schlief erstmal gepflegt aus. Blauer Himmel, 35 Grad und Sonnenschein erwartete einen heute und somit stand einem Beachtag nichts im Wege.

Nur 5 Minuten unterhalb vom Hostel erstreckt sich der Warner Beach, wo man einen netten Abschnitt mit kleiner Bar und Duschen fand. Hier wurde bis in den Nachmittag im warmen Meer geplanscht und mal was für die Bräune getan.

Als die Sonne sich langsam dem Untergang neigte, brach man wieder zum Hostel auf und von dort weiter zur heutigen Premier League Begegnung nach Pietermaritzburg.



                                                  Maritzburg United F.C.  -  Kaizer Chiefs F.C.

                                                     Harry Gwala Stadium 

  
   
Nach einer Stunde Fahrtzeit erreichte man den Ground, welcher etwas südlich des Zentrums zu finden ist. Parkplätze sind rundherum genügend vorhanden und man selbst wurde ohne Fragen auf die Stellplätze direkt hinter der Haupttribüne gelassen.





15.000 Plätze hat der Ground auf 2 Tribünen und weiteren 2 Rasenflächen hinter den Toren zu bieten. Lediglich die Hauptseite ist überdacht und beherbergt seit der Renovierung 2009 auch ein paar VIP Logen.

Die Renovierung wurde nötig, da das Stadion als Trainingsstätte für die Weltmeisterschaft 2010 genutzt wurde. Benannt ist das Stadion nach dem Politiker Harry Gwala.

 








Zum heutigen Heimspiel erwartete man den Tabellenführer und Favoriten aus Johannesburg, die Kaizer Chiefs. Das bedeutete schon im Vorfeld der Partie " Sold out " und es wurden keine Tageskassen mehr am Spieltag geöffnet.

Zu Beginn des Spiels waren dann auch beide Stands komplett überbucht und alle Aufgänge und Treppen wurden besetzt. Selbst auf den Rasenflächen hinter den Toren sammelten sich die Menschen und besetzten Bäume und Ersatztore.

Fans von beiden Lagern saßen wild durcheinander,  wobei die Sups der Kaizer Chiefs leicht in der Überzahl waren. Stimmung kam nur spärlich auf, da sich wie immer keine Fangruppe sammelte und mit dem nervenden Vuvuzela Getröte alles überschallt wurde.  








Im Spiel hatte zuerst die Heimmannschaft das Sagen, welche früh in Führung ging bevor die Chiefs ausglichen. Nach einem Elfmeter abermals die Führung für Maritzburg United, welche die Gäste aber nochmals ausgleichen konnten. Somit stand am Ende ein beachtlicher Punktgewinn für Maritzburg zu Buche, was sich die Kaizer Chiefs gehörig anders vorgestellt hatten.

Für mich gings über die Autobahn wieder zurück nach Warner Beach, wo an der Hostelbar noch ein paar Getränke eingenommen wurden.

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12. Februar - 13. Februar 2014                      Warner Beach  -  Toti Beach



Die nächsten beiden Tage wurden ganz entspannt am Warner Beach, sowie am Toti Beach im Nachbarort verbracht. Traumwetter an beiden Tagen ließen die Stunden am Meer und den angrenzenden Bars schnell vergehen.

 






Der letzte Abend ging im Hostelgarten heute etwas früher zu Ende, da es Morgen recht früh weiter nach Bloemfontein geht.



                   

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14. Februar - 15. Februar 2014                Warner Beach  -  Bloemfontein
   
   
Heute verließ man also Warner Beach in Richtung Norden gen Bloemfontein. Über wieder mal gut ausgebaute Straßen und ganz netter Landschaft, erreichte man nach 6 1/2 Stunden die Hauptstadt der Provinz Freestate.





Bloemfontein ist die sechstgrößte Stadt Südafrikas und gleichzeitig Sitz des obersten Berufungsgerichts. Günstige Unterkünfte waren hier rar gesät und somit entschied man sich für die etwas außerhalb gelegene Monte Bello Estate Lodge.

Nach dem einchecken kam man mit dem Besitzer ins Gespräch, welcher einen umgehend zum heutigen Grillabend mit seinen Freunden einlud. Pünktlich um 19 Uhr wurde ein nettes Lagerfeuer entfacht, wo später auch drauf gegrillt wurde.

Es wurde wirklich massig an Speisen und Getränken aufgefahren und seine Gastfreundschaft kannte keine Grenzen. Über die Einheimische Antilopenart " Kudu " bis hin zu Rindersteaks und Bratwürsten war alles auf dem Grillrost vertreten.





Geschmacklich wars ein Traum von Fleisch und mit Südafrikanischen Brandy und ein paar Bieren fand der erste Abend in Bloemfontein irgendwann Nachts sein Ende.

 

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Nach einer ruhigen Nacht begab man sich erstmal gemütlich zum Frühstück und traf dort wieder auf den Besitzer. Auch heute riss die Gastfreundschaft nicht ab und man wurde eingeladen gemeinsam das heutige Rugbymatch im Free State Stadium zu besuchen.

Ein Freeticket war für ihn selbstverständlich und wurde kurze Zeit später unter der Zimmertür durch geliefert. Somit war auch der heutige Tag mehr als ausgefüllt, doch zuerst sollte es zu einer kleinen Besichtigungstour durch die Stadt gehen.

Erstes Ziel war der Hügel Naval Hill, welcher mitten in der Stadt liegt und von dem man einen schönen Blick aufs Zentrum, sowie aufs Free State Stadium hat.






Ebenfalls findet man hier oben eine Statue von Nelson Mandela, welcher mit Siegesfaust auf die Stadt blickt. Nächstes Ziel war dann die Waterfront in Stadionnähe, welche mit einem kleinen See und einer großen Mall daher kommt.





Hier wurde noch lecker gespeist, ehe es zum Rugby Match ging.


  

                                                               Toyota Cheetahs  -  MTN Lions

                                                                            Free State Stadium
   
   
   
Der 48.000 Zuschauer fassende Allseater wurde 1952 eröffnet und dient dem Rugbyteam als auch dem Fußballclub Bloemfontein Celtic als Heimspielstätte.

Im Jahre 2008 wurde der Ground dann grundlegend saniert  und für die Fußball Weltmeisterschaft mit neuer Flutlichtanlage und neuem Beschallungssystem ausgestattet.











Zum heutigen Aufeinandertreffen der Teams aus Bloemfontein und Johannesburg kamen rund 15.000 Zuschauer ins weite Rund und verbreiteten hier und da etwas Stimmung.

Der Einlauf der Teams wurde dann gebührend mit Cheerleadern und einfahrenden Harley Davidsons auf dem Rasen zelebriert.







Spielerisch wars eine enge Angelegenheit, wo am Ende die Lions die Nase mit 20-21 vorne hatten... Einmal quer durchs Zentrum gings zurück zur Lodge und später ab ins Bett.



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hier geht die Reise weiter nach Lesotho

 

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hier geht die Reise von Lesotho aus weiter



17. Februar - 18. Februar 2014              Bloemfontein  -  Cape Town


In der Lodge konnte heute noch gemütlich ausgeschlafen werden und nach einem leckeren Frühstück gings später rüber zum Bram Fischer International Airport von Bloemfontein.

Die gut 1.100 km nach Cape Town wollte man sich auf der Straße ersparen und erblickte bei der Low Cost Airline "Mango" einen Flug für gerade mal 50 €.

Somit wurde der Leihwagen hier in Bloemfontein abgegeben und nach 1 1/2 Stunden, inklusive WiFi on board, erreichte man die Stadt am Tafelberg.       




Hier wurde man am Airport von Brian aus Cape Town abgeholt, welchen man im Sommer 2012 in Thailand auf Koh Phangan kennengelernt hatte.

Vom Airport aus gings nur kurz rüber ins gebuchte "Atlantic Point Backpackers" nach Green Point und von dort direkt weiter die Atlantikküste runter nach Camps Bay.

Dieser Stadtteil von Cape Town ist  einer der schönsten und teuersten Orte am Kap. Weißer Sandstrand, traumhafte Landschaft mit Blick auf den Lion`s Head, sowie etliche Bars und Restaurants am Meer verleihen dem Ort ein besonderes Flair.





Im Cafe Caprise direkt an der Promenade ließ man sich auf ein paar Biere nieder und verfolgte das muntere Treiben am Beach bei Traumwetter.

Hier genug gesehen, cruiste einen Brian noch ein Stück die herrliche Atlantikküste bis nach Hout Bay hinunter. Bei einem Abendessen in der Bucht verfolgte man noch den Sonnenuntergang, ehe es zurück nach Green Point ins Hostel ging. Cooler erster Tag in Cape Town.
 

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Heute sollte es eigentlich per Cable Car auf den Tafelberg hinaufgehen, was aber leider an zu starken Winden scheiterte und der Cable Car Verkehr heute eingestellt wurde.

Wenigstens bekam man schonmal einen schönen Blick auf den Lion`s Head von der Tafelberg Seite aus, musste sich aber leider unverrichteter Dinge wieder in die City machen. Schade, nächster Versuch dann morgen.



Im Zentrum buchte man sich dann noch für die verbleibende Zeit in Cape Town einen Mietwagen, um die weiteren Sights gemütlich auf 4 Rädern zu erkunden.

Der Nachmittag wurde entspannt an der schönen Waterfront verbracht, wo man ein sehr leckeres Steak mit Blick auf den Tafelberg einnahm.











Über einen kurzen Abstecher zum Cape Town Stadium, welches direkt nebenan liegt, gings zurück ins Hostel wo der Abend gemütlich zu Ende ging.
   

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19. Februar 2014                 Cape Town - Cape of Good Hope - Cape Point - Simon`s Town


   
Nach ruhiger aber ziemlich warmer Nacht im Hostel, läutete abermals um 7 Uhr der Wecker zum zweiten Versuch den Tafelberg hinauf zu kommen. Heute war der Wettergott mehr als gnädig und schuf einen wolkenlosen Himmel und keinerlei Wind.

Als man erneut an der Tafelberg Road ankam, stand heute alles auf "OPEN" und die Cable Car war in Betrieb. 205 Rand hatte man fürs Online Ticket bezahlt, mit welchem man dann an  der ganzen Schlange vor den Ticketschaltern vorbei geht und ganz vorne warten darf.

Somit war die erste Cable Car um Punkt 8 Uhr meine und nach kurzer Fahrt in der sich drehenden Gondel, erreichte man das Plateau des Tafelberges.





Der höchste Punkt des Berges befindet sich am nordöstlichen Ende mit stattlichen 1087 m Höhe. Auf einer Gesamtfläche von 6.500 Hektar erhebt sich der Sandsteinberg dessen Unterbau auf Granit-Schiefer lagert und stolze 430 Millionen Jahre alt ist.

Oben angekommen bietet sich einem ein traumhafter Blick über die Stadt, sowie hinüber zum Lion`s Head und nach Camp`s Bay. Die umliegende Berglandschaft rundet das tolle Panorama ab.





Über nett angelegte Wege kann man über das Plateau schlendern und begegnet dort sogenannten Dassies, eine Art Dachs die sich hier oben angesiedelt hat. Im Table Mountain Cafe gabs dann erstmal ein gutes Frühstück, bevor es wieder runter ins Tal ging.






Weiter gings die schöne Küstenstraße entlang über Simon`s Town bis hinunter zum Gate des Table Mountains National Park.

Hier waren 105 Rand zu entrichten um ans Kap der guten Hoffnungen zu kommen. Über gut ausgebaute Landstraßen gelangt man dann ans Kap, mit seinem berühmten Schild und befindet sich dort an der südwestlichsten Stelle des Kontinent Afrikas.

Die Küste besteht hier größtenteils aus Steinen und aufragenden Felsformationen, unterbrochen nur von einem kleinen Sandstrand.





Fährt man gute 5 km weiter, erreicht man Cape Point mit seinem hoch aufragenden Leuchtturm und dem Cape Point Klippenfelsen.

Mit der  Standseilbahn "The Flying Dutchman" gelangt man ganz gemütlich nach oben und wird mit einem weiteren spektakulären Ausblick auf das Cape of Good Hope belohnt.






Hier auch alles gesehen gings wieder zurück über die schöne Küstenstraße, wo man in Simon`s Town am Boulders Beach noch zu einem Sprung ins Meer anhielt.

Man entdeckte eine kleine feine Bucht, wo der Beach mit Sandsteinfelsen gesäumt zum relaxen angesteuert wurde. Hier verblieb man noch bis zum frühen Abend, bevor es zurück nach Cape Town ging.


Der absulot perfekte Tag wurde am Abend noch bei einem Treffen mit Brian und Jason bis tief in die Nacht in Cape Town verbracht. Es ging durch einige Bars und Clubs, wo einem die Jungs die Top Spots der Partyszene von Cape Town zeigten. 



Danach wurde man noch bis vor die Hosteltür gefahren und fiel hundemüde ins Etagenbett.       

       

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20. Februar 2014                  Cape Town - Clifton
   
   
Heute dann mal ausgeschlafen und erst gegen Mittag das Hostel in Richtung Clifton Beach verlassen. Doch noch recht angeschlagen von der Partynacht, konnte man sich heute nur zu einem Beachtag motivieren.  

Somit gings die paar Kilometer aus der Stadt rüber nach Clifton, wo sichgleich 4 Strände aneinander reihen. Am populärsten, dem Clifton 4th Beach war mir eindeutig zu viel los und somit machte man es sich am 3rd Beach gemütlich.

Die Sonne schien, den Lion`s Head hatte man im Blick und das Meer vor Augen. Was will man mehr...






Bis zum Nachmittag hier gemütlich im Meer und am Strand relaxt, gings zurück nach Green Point, wo es im Cafe Extrablatt noch zum Abendessen ging.

Heute dann mal früher in die Heia und morgen weiter ins nächste Land der Reise nach Botswana.

                  

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hier geht die Reise weiter nach Botswana



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zurück aus Botswana geht die Reise hier weiter



24. Februar - 25. Februar 2014                    Gaborone - Johannesburg - Pretoria
   
   
 

Heute gings also erstmal wieder zurück nach Südafrika um sich in Pretoria schonmal das Mozambique Visum zu sichern. Ebenfalls fand hier unter Woche ein Erstligaspiel statt und somit paßte der Zwischenstopp perfekt.

Mit ein wenig Verspätung verließ man Botswana erneut in Richtung O.R. Tambo Airport in Johannesburg. Von hier aus gings in 52 Minuten per Gautrain zur Haltestelle Hatfield in Pretoria.

Der Gautrain ist ein moderner Zug, welcher auf 3 Linien verkehrt und die Städte Johannesburg und Pretoria, sowie den Airport miteinander verbindet. Mit Security Guards auf den Bahnhöfen und in den Zügen eine sichere Sache, im Gegensatz zu den Metro Rail Zügen, welche man wegen anhaltender Überfälle besser meidet.



Vom Bahnhof Hatfield hatte man dann noch 500m vor sich, ehe man das "1322 International Backpackers" erreichte. Hier im 9er Dorm eingebucht und den Rest des Tages gemütlich im Garten am schönen Pool entspannt.

Im Zimmer lernte man recht fix Christian aus Berlin sowie Anne aus Helsinki kennen, mit welchen man den Abend bei ein paar Windhoek Bieren verbrachte.

Gegen 1 Uhr hatte man genug in erlebten Backpacker Geschichten rund um den Erdball geschwelgt und machte sich in die  Betten.
   

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Am gestrigen Abend stellte sich heraus, dass Anne heute ebenfalls zur Mozambique Botschaft wollte um sich das Visum zu besorgen. Somit schlenderte man am Vormittag natürlich gemeinsam hinüber zur Botschaft und erledigte alles zusammen.

Nötig wurde die Besorgung der Visa, da einen die Busunternehmen ohne Visum erst gar nicht mitnehmen nach Mozambique.



Ein Antragsformular, sowie eine Hotelbuchung und 2 Passfotos wurden von der Botschaft verlangt. Ein Nobelhotel buchte man sich fix am Abend vorher bei HRS, um dieses nach Visaerhalt direkt wieder zu stornieren. Gleiches tat auch Anne und ohne weitere Fragen wurden die Visa genehmigt.

Nun musste man noch bei einer Filiale der FNB Bank 600 Rand auf das Konto der Botschaft einzahlen und um 14.30 Uhr konnte man die Pässe auch schon wieder abholen. In der Nähe der Botschaft wurde man in einem Einkaufszentrum nach der FNB Bank fündig und zahlte die Gebühr ein. Mit dem Beleg gings dann zurück und alles war erledigt.

Die Wartezeit überbrückte man in einer Einkaufsmall, wo Anne unbedingt einen Smoothi brauchte. Man selber gesellte sich mit einem frischen Castle Lager mit in den pinken Smoothi Laden.



Pünktlich um 14.30 Uhr lagen unsere Pässe dann auch zur Abholung bereit und per Minibus gings zurück ins Hostel. Über ein Essen auf der Burnett Street gings für mich später hinaus zum Loftus Versfeld Stadium.
   


                                        Mamelodi Sundowns F.C.  -  Orlando Pirates F.C.

                                                                    Loftu Versfeld Stadium 
   
   
   
Als man durch Hatfield in Richtung des Grounds ging, erblickte man schon die Flutlichter des 51.762 Zuschauer fassenden Stadions. Auch hier wurden im Jahre 2010 einige WM Spiele ausgetragen, wofür es 2008 grundlegend modernisiert wurde.





Der Ground gefällt einem sofort mit seinen unterschiedlichen Tribünen. Die Längsseiten kommen doppelstöckig daher, wohingegen die Hintertorbereiche mit mehreren Logenrängen ausgestattet sind.










Zum heutigen Spiel gegen die Piraten aus Soweto in Johannesburg kamen 28.000 Zuschauer ins Loftus Versfeld und verbreiteten recht gute Stimmung. 

Die Mamelodi Sundowns beherrschten weite Teile des Spiels, rannten aber in einen Konter und fingen sich doch noch das 0-1. Somit entführten die Orlando Pirates drei schmeichelhafte Punkte aus Pretoria.






Für mich gings zu Fuß zurück ins Hostel nach Hatfield und dort noch was mit den Zimmerkollegen an die Bar.        

 

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26. Februar - 27. Februar 2014                Pretoria



Wieder wurde gut genächtigt im 9er Dorm, wo lediglich 4 Betten belegt waren diese Nacht. Nach einem leckeren Frühstück gings heute mal in die City von Pretoria. Den Anfang machte man an der Pretoria Station, welche man mit der Gautrain anfuhr.

Von hier aus steuerte man zuerst das Melrose House an, ein Herrenhaus erbaut im viktorianischen Stil. Hier wurde 1902 der Friedensvertrag zwischen den Buren und den Briten unterzeichnet, womit der Zweite Burenkrieg beendet wurde.

Heutzutage beherbergt es ein Museum, wo verschiedene Relikte aus dieser Zeit ausgestellt werden. Direkt gegenüber beginnt der schöne Burgers Park, welcher sehr gepflegt mit allerlei Palmen bepflanzt ist. Benannt ist der Park nach dem vierten Präsidenten von Südafrika,Thomas François Burgers.






Weiter gings zum zentralen Mittelpunkt der Stadt, dem Church Square.In der Mitte des 1855 angelegten Platzes befindet sich eine Statue von Paul Kruger und ebenso befinden sich hier das Parlamentsgebäude und der Justizpalast.

Zum Abschluß stattete man den Union Buildings noch einen Besuch ab, welche Sitz der Südafrikanischen Regierung sind und ebenfalls die Amtsräume des Präsidenten beherbergen.






Nun reichte es einem mit der Rumlauferei und man bestieg den Minibus an der Park Street, welcher einen für 12 Rand in der Nähe des Hostels rauslies.

Der Abend wurde wiederum mit Christian und Anne an der Hostelbar verbracht.


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Letzter Tag Pretoria und die Sonne kam schon früh hinter den Wolken hervor, sodaß man sich einen gemütlichen Tag am Pool genehmigte.  

Lediglich zu einem Mittagessen konnte man sich rüber zur Burnett Street motivieren, faulenzte danach aber den Rest des Tages im Garten.

Neue Kräfte getankt, kanns somit morgen weiter gehen ins nächste Land der Reise, nach Zimbabwe.

 

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hier geht die Reise weiter nach Zimbabwe



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hier geht die Reise weiter wo man zurück aus Namibia kommt



06. März - 07. März 2014                 Windhoek  -  Mbombela    

  
Im Hostel wurde heute noch das Frühstück genossen und ein wenig am Pool gesessen, bevor es gegen Mittag zum Airport ging. Abflug zurück nach Johannesburg, wo für die letzten Tage der Tour nochmals ein Auto angemietet wurde.

In gut 3 1/2 Stunden fuhr man die N 12 und N 4 entlang und erreichte die Stadt Mbombela, welche bis 2010 noch Nelspruit hieß. Hier wurde sich im "Old Vic Inn" für 9 € im 8er Zimmer einquartiert.

Zwei Mädels aus Dänemark und ein Typ aus Frankreich waren die Zimmergenossen, mit welchen man den Abend gemütlich an der Hostelbar verbrachte.

 

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Erstmal lange ausgeschlafen, schlenderte man mal zum Frühstück, wo man die nette Schweizerin Antonia kennenlernte. Man kam ins Gespräch und auch sie war auf dem Weg ins Nachbarland Mozambique. Da sie noch ihr Visum abholen musste und ich noch mein Busticket bei Intercape abholen wollte, fuhr man später gemeinsam in die City um alles zu erledigen.

Fix ihr Visum abgeholt, bestieg Antonia bereits um 12.30 Uhr den Bus nach Maputo und ich holte schonmal meine online gebuchten Fahrkarten für den Nachtbus ab.

Ebenfalls kümmerte man sich schonmal um einen sicheren Parkplatz fürs Auto und wurde hier bei einer Versicherung fündig, welche ihren Sitz direkt am Busstopp hat. Hier beim Chef mal nett angefragt wie es denn mit einem Platz in der Parkgarage aussieht. Dieser war sehr nett und sagte sofort ein Gratisparkplatz von Freitag bis Sonntag zu. Perfekt...

Am Nachmittag nochmals zurück ins Hostel und am Abend weiter ins etwas außerhalb der Stadt gelegene Mbombela Stadium.



                                                         Black Aces F.C.  -  Platinum Stars F.C.

                                                                          Mbombela Stadium   
    
     
     

2009 wurde das 46.000 Zuschauer fassende Stadion mit rund 114 Millionen Euro Baukosten für die WM fertiggestellt. Das erstes Spiel im neuen Ground fand am 16.05.2010 mit einem Freundschaftsspiel zwischen   Südafrika und Thailand statt, welches die Gastgeber mit 4-0 gewannen.

 


Die Highlights des Stadions sind die 18 nach außen gerichteten Tragpfeiler des Daches, welche in Giraffenform entworfen wurden, sowie die Bestuhlung im Innenraum im Zebralook.





Rundherum sind 3 Ränge vorhanden, wobei der Mittelrang die VIP Logen beheimatet. Zum heutigen Match konnten sich lediglich rund 800 Zuschauer ins Stadion motivieren, welche sich größtenteils auf der Hauptseite verteilten.







Stimmung dementsprechend keine, außer dem üblichen Vuvuzela Getröte. Auch spielerisch wurde es keine Hochglanzpartie und somit teilte man sich die Punkte mit einem 1-1 Unentschieden.







Nach dem Match dann zurück in die City und das Auto sicher in der Parkgarage der Versicherung verstaut. Im Paddy`s Pub wurden die paar Stunden bis zur Abfahrt des Busses verbracht, ehe es gegen 3 Uhr los in Richtung Maputo ging.

 

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hier geht die Reise weiter nach Mozambique