Der schwarze Kontinent -                                  
                Afrika entlang des Äquators





Sambia




01. September 2017            Entebbe  -  Kigali  -  Lusaka


Bereits zur unchristlichen Zeit um 4 Uhr musste der Wecker gestellt werden, bevor mich der Shuttleservice meines Hotels gegen 4.30 Uhr zurück an den Entebbe International Airport brachte. 

Hier fix eingecheckt, startete um 7 Uhr die Rwandair Maschine zum Zwischenstopp nach Kigali in Ruanda. Lediglich 40 Minuten war man dafür in der Luft und nach 2 Stunden Aufenthalt ging es mit dem nächsten Flieger der Rwandair weiter in die Hauptstadt von Sambia, nach Lusaka.

Hier bei strahlend blauem Himmel und warmen 27 Grad gelandet, ging’s zu Fuß über das Rollfeld zur Immigration. Für die Einreise nach Sambia hatte ich im Vorfeld schon das E-Visa online bestellt und mit dem zugeschickten Visa Approval Letter gabs den Stempel für 50 US$ in den Pass.

Noch kurz Geld gezogen ( 1€ = 10 Kwacha ) ging’s auf den Weg in die City.

Vom Airport aus wollte ich eigentlich mit dem Minibus in Richtung Zentrum fahren, als ich an der Bushaltestelle von einem Privattaxi angesprochen wurde welches mir die Fahrt für 20 Kwacha anbot. Ein weiterer Mitfahrer war auch schon an Bord und somit ging’s zügiger als geplant zum gebuchten "Natwange Backpackers" in die City.

Hier nur kurz eingecheckt, kümmerte man sich umgehend um das Ticket fürs morgige Länderspiel und nachdem das erledigt war, gab’s noch ein Abendessen bevor der Tag im Hostelgarten relaxt beendet wurde.


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02. September 2017          Lusaka


Heute also schon wieder Matchday in der WM Quali für Russia 2018 hier in Lusaka. Nach dem Frühstück sollte es erstmal ins Zentrum von Lusaka gehen, wo aber absolut nichts sehenswertes gefunden werden konnte. Außer Hochhäusern und dreckigen Staubstraßen konnten keine Highlights erblickt werden.







Gut das heute auch Franzi und Peter in der Stadt waren und nach kurzer Kontaktaufnahme schlenderte ich in deren Best Western Hotel.

Hier wurde noch gemütlich auf dem Zimmer eine kleine Gesprächsrunde gestartet, ehe wir uns gegen Mittag per Minibus zum Nationalstadion, etwas nördlich des Zentrums aufmachten.

5 Kwacha wechselten pro Person den Besitzer und binnen 15 Minuten war man auch schon am wirklich netten Heroes National Stadium angekommen.




Gegen Mittag war es noch recht ruhig am Stadion und wir konnten in Ruhe noch ein paar Fotos machen, ehe wir noch einen kleinen Ground neben dem Nationalstadion spotteten.



                                                                Sambia  -  Algerien

                                        World Cup Qualifier Russia 2018

                                               Heroes National Stadium




Dann war’s aber Zeit den 60.000 Zuschauer fassenden Ground zu betreten und wir nahmen auf dem Oberrang der Haupttribüne mit ein paar kalten Getränken Platz.

Die erste Information das kein Bier zum Verkauf angeboten wird, konnte Peter gekonnt revidieren und stand auf einmal mit 3 kalten Gerstensäften vor uns… Somit waren wir für 10 Kwacha pro Brause bestens versorgt. Dies jedoch leider nur bis zur Halbzeit, da dann alle Stände Sold out meldeten.

Das Nationalstadion von Sambia macht auf jeden Fall sowohl von außen als auch von innen einiges her und konnte uns 3 allesamt überzeugen. Wuchtige Dachkonstruktion mit jeweils 2 Rängen auf Haupt- und Gegentribüne, sowie einem Rang in den Kurven.










Da es die Afrikaner ja nicht ganz so erst mit der Pünktlichkeit nehmen, strömten bis kurz nach der Halbzeit noch Zuschauer in die Arena und so wurden es am Ende stattliche 58.000 Fans.

Der Spielverlauf mit schwachen Algeriern und einer gut aufspielenden Heimelf trug zu einer sehr guten Atmosphäre bei.








Sambia gewann am Ende hochverdient mit 3-1, wobei die Torjubel extrem laut waren. Tolles Spiel, toller Support, tolles Stadion, toller Tag…









Nach dem Spiel gab’s dann an der Hauptstraße ein nettes Verkehrschaos was natürlich zu erwarten war. Nichts desto trotz schlenderten wir mal etwas vom Ground weg, wurden dennoch nicht nach einem Minibus fündig.





Also mal einfach das erste Privatauto durchs offene Fenster angesprochen und die 2 Jungs waren nach kurzer Überlegungsphase bereit uns mit zurück in die City zu nehmen.

Kurz vorm Best Western ließen sie uns am Kreisverkehr raus und wollten noch nicht mal Geld von uns. 50 Kwacha wurden trotzdem abgedrückt da die Jungs wirklich nett waren.

In der Manda Hill Mall gönnten wir uns im Spurs Steakhouse noch ein vorzügliches Abendessen, ehe wir uns für die nächsten 2 Tage voneinander verabschiedeten. Im nächsten Land meiner Reise gibt’s dann aber nochmal ein Wiedersehen...

Durch die Dunkelheit ging’s für mich zurück zum Hostel und dort nach ein paar Bieren im Hostelgarten ins Bett.


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03. September 2017           Lusaka  -  Livingston

Und weiter ging die wilde Reise heute mit einem Inlandsflug nach Livingston an die Victoria Falls. Gewählt wurde dafür die Proflight Zambia Airline, welche mich mit der kleinen Propellermaschine sicher in einer Stunde in den Süden des Landes brachte.

Einen kleinen Snack und ein Getränk gab’s sogar auch noch obendrauf, bevor man gegen Mittag in Livingston aufsetzte.



Hier wurde man von Andrew, dem Besitzer der "Green Tree Lodge" am Airport abgeholt und binnen 10 Minuten waren wir an seiner schönen Lodge.

Ein Engländer aus Plymouth hat sich hier ein nettes Plätzchen geschaffen, mit 6 Chalets die er vermietet mit Pool, Frühstück und gratis Airport Pick Up für 58$.

Hier wurde nur kurz das Zimmer bezogen und dann ging’s per Taxi für 8$ direkt zum Haupteingang an die Victoria Falls.



20$ sind hier von Touristen zu zahlen um die Falls von der Sambia Seite aus zu begutachten. 

Man wählte zuerst die Route zum oberen Teil der Wasserfälle, von wo sie aus in die Tiefe stürzen. Hier kann man ungehindert bis an die Klippen spazieren von wo das Wasser in die Tiefe braust.





Leider führt der Sambesi Fluss zur Zeit nicht allzu viel Wasser, sodass die Wasserfälle im Moment nicht ganz so imposant wirken. Aber man ist nun mal jetzt zum Hopping in Sambia und dann darf ja ein Besuch hier nicht fehlen.

Seit dem Jahre 1989 gehören die Fälle zum UNESCO Weltkulturerbe und liegen genau an der Grenze zwischen Sambia und Simbabwe. Die Fälle stürzen hier auf einer Länge von 1.708 m in die bis zu 110 m tiefe Schlucht und lassen bei Hochwasser den Sprühnebel bis zu 300 m hoch in den Himmel aufsteigen.









Man kann dann hier einen kleinen Wanderweg entlang laufen, von welchem man verschiedene Ausblicke auf die Falls genießt.

Hat man hier dann alles gesehen, kann man außerhalb vom Park noch bis in die Mitte der Victoria Falls Bridge gehen und von dort den Leuten beim Bungee Jumping zuschauen oder selbst sein Glück für 160$ versuchen.





Selbstverständlich kann man sich im Vorfeld auch mit dem UNIVISA ausstatten und kann dann die Fälle von beiden Ländern aus besuchen. In der netten Bar an der Bridge gab’s für mich noch ein Castle Lager, bevor mich mein Taxifahrer wieder am Haupteingang abholte.

Der Rest des Tages wurde am schönen Pool in meiner Lodge verbracht, wo es ebenfalls vom Chef persönlich noch ein vorzügliches Abendessen gab.

Mit dem Besuch hier an den Falls endet dann auch mein Sambia Aufenthalt und morgen geht es weiter ins letzte neue Land meiner Afrika Rundreise…


hier geht die Reise weiter zum Teil IV der Tour, in den Kongo


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hier geht die Reise zurück zum Teil II der Tour, nach Uganda