Der Süden Afrikas ruft...


Namibia
       
       
       





04. März - 05. März 2014                Harare  -  Windhoek


Auch heute stand mein Fahrer überpünktlich am Hostel bereit für die Fahrt zurück zum Flughafen. Hier fix die Bordkarte geholt und ab gings an den Hosea Kutako International Airport zu Windhoek in Namibia.




Der Airport liegt hier unverschämte 45 km außerhalb der City, mitten im Busch und man besorgt sich besser vorher schon einen Transport.

Mein gebuchtes "Cardboard Box Hostel" bot einen Abholservice an, welchen man auch in Anspruch nahm. Also kurz Geld gezogen ( 1 € = 15 N$ ) und ab Richtung City.





Hier dann nach 45 Minuten Fahrtzeit am Hostel aufgeschlagen, checkte man kurz ein und begab sich sofort in den Innenhof an den schönen Poolbereich.

Den Abend verbrachte man an der Hostelbar, wo es noch eine Lasagne gab bevor es später ins Bett im Viererzimmer ging.

 

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Warme Sonnenstrahlen weckten einen am Mittwochmorgen auf und es ging an den Pool zum Frühstück. 2 Pancakes und ein Kaffee waren inklusive im Zimmerpreis, welche schonmal ein guter Start in den Tag waren.

Am Vormittag startete man dann mal in die sehr schöne Innenstadt von Windhoek. Alles super sauber und sehr modern, mit noblen Geschäften und schöner Fußgängerzone.





Man kann hier überall noch die deutsche Vergangenheit spüren, mit deutschen Straßennamen und etlichen deutschsprachigen Geschäften und Menschen. Dieses führt zurück darauf, dass Namibia 1884 deutsches Schutzgebiet wurde und bis zum Ende des  Ersten Weltkrieges eine Kolonie blieb.

Im Jahre 1920 stellte dann der Völkerbund Namibia unter südafrikanisches Mandat. Letztendlich führte der Namibische Befreiungskampf vom 21.3.1990 zur Unabhängigkeit von Südafrika. Seitdem ist der 21. März Nationalfeiertag.

Den Mittelpunkt des Zentrums bildet die Independence Avenue, mit Ihren vielen Geschäften, Shops und Restaurants. Geht man von hier die Fidel Castro Street bergauf, erreicht man mit der Christus Kirche, dem   Reiterdenkmal und der Alten Feste Windhoeks bekannteste Sehenswürdigkeiten.

Als erstes erblickt man die schöne Christus Kirche, welche von 1907 -  1910 erbaut wurde und mit ihrem 24 m hohen Kirchturm als das Wahrzeichen der Stadt gilt.





Gut 100 m weiter stand bis zum 25. Dezember 2013 das Reiterdenkmal, welches einen Schutztruppenreiter auf einem Pferd zeigt. Nach langen Protesten der farbigen Bevölkerung, wurde es in einer Nacht- und Nebelaktion demontiert und wird nun im Innenhof der Alten Feste erneut aufgebaut.

Von hier aus stattete man dem sogenannten Tintenpalast einen Besuch ab, welcher Sitz des Namibischen Parlaments ist.












Durch die schöne Innenstadt gings zurück ans Hostel, wo noch ein wenig am Pool relaxt wurde, bevor es am Abend zum Länderspiel ins Sam Nujoma Stadium ging.



                                                                        Namibia  -  Tanzania

                                                                       Sam Nujoma Stadium

                                                                 International Friendly Match


Der 10.300 Zuschauer fassende Ground liegt im Stadtteil Katutura, im Norden der Metropole und wurde 2005 eröffnet.Seit 2008 wird hier auf Kunstrasen gespielt, da mehrere Fußballclubs der Namibia Premier League, sowie die Nationalmannschaft hier spielen.






Die Haupttribüne ist doppelstöckig und hier ist zumindest der Oberrang überdacht. Auf den restlichen 3 Seiten bieten die Betonstufen keinen Unterstand.








Zum heutigen Freundschafts Länderspiel gegen den Gegner aus Tanzania machten sich 2.000 Fans bei Eintrittspreisen von 40 N$ ins Stadion auf und verbreiteten etwas Stimmung.




Die Mannschaften nahmen das Wort Freundschaftsspiel wörtlich und trennten sich in einem recht langweiligen Spiel friedlich 1-1. Die beiden Tore fielen dabei erst in der 89. und 90 Minute.





Per Taxi zurück ins Hostel, wo man sich noch ein paar leckere Tafel Lager genehmigte. Morgen ist die kurze Stippvisite in Namibia auch schon wieder zu Ende und es geht nochmals nach Südafrika. 


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hier geht die Reise wieder zurück nach Südafrika